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Rolf Dürkop gibt nach 31 Jahren Organisation des Doko-Turnier in jüngere Hände

Hillerse ist Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit das Mekka der Doppelkopfspieler. In den 31 Jahren, in denen die SPD des Okerortes den Wettkampf mit dem 40 "Doppekarten" ausrichtet, hat sich eine eingeschworene Gemeinschaft von Kartenspielfreunden gefunden. Viele Teilnehmer sind von Anfang an dabei. Das Einzugsgebiet ist beachtlich: Einige Spieler reisten trotz widriger Wetterbedingungen wieder aus Gifhorn, Peine oder Braunschweig an. Bereits drei Jahren, bevor die erste Deutsche Meisterschaft im Doppelkopf 1982 in Braunschweig ausgetragen wurde, hat die Hillerser SPD zu ihrem ersten Turnier eingeladen. In diesem Jahr waren 29 Teilnehmer der Einladung in das Gasthaus an der Oker gefolgt. In drei Runden mit jeweils 20 Spielen ging es an sieben Tischen hoch her bei Contra und Re, beim Hochzeiten feiern, Soli durchbringen, Füchse fangen oder Karlchen stechen. Mit guten Karten, etwas Glück und der richtigen Taktik konnten wertvolle Punkte eingefahren werden, die vom SPD-Vorsitzenden Can Özcan zusammengerecht wurden. Durch konstant gute Runden konnte am Ende Torsten Heinze den Sieg mit 105 Zählern für sich verbuchen. Er durfte den Wanderpokal und den größten Schinken mit nach Hause nehmen. Auf Platz zwei landete Heinz Gerono mit 85 Guten. Burkhard Hoffmann schaffte es mit 71 Punkten auf den Bronzerang. Als beste Frau des Tages mit 66 Zählern wurde die Viertplatzierte Monika Linneweh mit einem Wurstpreis und dem neuen Kreiskalender ausgezeichnet, den Detlef Tanke Jahr für Jahr für die beste Amazone bereithält. Das Schlusslicht war dieses Mal Heike Pahlmann. Für ihre minus 84 Zähler wurde sie mit der kostenlosen Teilnahme beim 32. Doppelkopfturnier im nächsten Jahr "belohnt". Geehrt wurde im Laufe der Veranstaltung Rolf Dürkop, der von Anfang an die Organisation des Doppelkopf-Turniers inne hatte. SPD-Chef Özcan überreichte ihm zwei Eintrittskarten für Eintracht Braunschweig. Dürkops Nachfolge als Turnierverantwortliche treten Michael Arzt und Jörg Pahlmann an.

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