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Gemeindegärtner Eitel Marewski geht mit 84 Jahren in den Ruhestand
Bald wird er 84 Jahre alt. Bis zum Ende des vergangenen Jahres war er der Mann fürs Grüne in Hillerse. Nur eine Krankheit bremste ihn zwischenzeitlich aus, sodass er das Amt des Gemeindegärtners nicht mehr ausüben konnte und dann nicht mehr wollte. Eitel Marewski geht mit großem Dank seitens der politischen Gemeinde und aller Bürger in den verdienten Ruhestand. Zu seinen Ehren fand eine Feierstunde mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Mitgliedern seiner Familie statt. Darin würdigten Bürgermeister Detlef Tanke und Gemeindedirektor Heinrich Wrede das Engagement des gebürtigen Ostpreußen. Alles begann 1975. In seiner Funktion als Vorsitzender des Kleingartenvereins Hillerse fühlte sich Eitel Marewski verpflichtet, neben seinem Vollzeitjob bei VW die Grünanlage rund ums das Rathaus des Okerortes zu pflegen und neue Beete anzulegen. Daraus wurde immer mehr. Aus versicherungstechnischen Gründen wurde er nebenberuflicher Mitarbeiter der Samtgemeinde Meinersen und offiziell dem Bauhof zugeordnet. Doch Eitel Marewski brauchte niemanden, der ihm sagte, was zu tun war. Er bestimmte, was getan werden musste. Er kümmerte sich um die Rosen am Rathaus und den Rhododendron gegenüber, um die Pflanzbeete in den Wohnstraßen und sogar um das Grün auf dem Friedhof. In den letzten Jahren standen ihm dafür auch Hilfskräfte zur Verfügung. Eitel Marewski war immer zur Stelle. Mit ihm verbinde man eine Kultur des Hinsehens, betonte Bürgermeister Tanke. Der passionierte Gärtner ging keinem Konflikt aus dem Weg, wenn es um die Verschmutzung öffentlicher Flächen ging. "Eitel Marewski ist ein Mitbürger, wie sich ihn Kommunen wünschen", so Tanke. Vor seinem Engagement für die Blumen und Beete war Marewski 20 Jahre lang Ratsherr und 15 Jahre lang Fußballschiedsrichter. Gemeindedirektor Heinrich Wrede lobte neben der Arbeit auch Marewskis Kollegialität. "Er ließ keine Weihnachtsfeier und keinen Betriebsausflug der Samtgemeindeverwaltung aus und war sehr beliebt vor allem beim weiblichen Personal", berichtet Wrede mit einem Schmunzeln im Gesicht. |
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