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Aktuelles aus der SPD

Hier finden Sie Informationen der SPD Hillerse.

Kurzinfos aus dem Gemeinderat und Samtgemeinderat
(März 2002)

Gemeinde Hillerse sucht Grundstückskäufer

Ein „Sahnestück“ steht zur Bebauung bereit. Die Wiesenfläche von rund 4000 Quadratmeter Fläche zwischen Sportweg und Im Winkel hat die Gemeinde Hillerse von den Grundstückseigentümern erworben. Die maximal fünf Bauplätze werden von der Gemeinde selbst veräußert. „Wir haben das für die Ortslage sehr wertvolle Areal erworben, um die Bebauung selbst in der Hand zu behalten und eine ortsypische Gebäudegestaltung zu gewährleisten“, so Bürgermeister Detlef Tanke. Daher wird die Gemeinde auch einen Bebauungsplan aufstellen. Grundstücksinteressenten können sich bei der Gemeinde informieren.
grundstück am Sportweg


Brinkplatz wird heller

„Der Brink kann doch so bleiben wie er ist“, haben immer wieder viele Hillerser Bürger gegenüber den Ratsmitgliedern geäußert. Grund: Dem Gemeinderat lag seit längerem ein Vorschlag für eine umfangreiche Umgestaltung des historischen Fleckchens in Hillerse vor. Nun hat man sich im Gemeinderat auf eine einvernehmliche kleine Lösung verständig. Auf der Nordseite des Weges zur Oker hinunter (siehe Fotomontage) sollen drei sogenannte Albertslund-Lampen aufgestellt werden. Und um das wilde Parken gerade von Schwerlastkraftwagen zu verhindern werden entlang der Straße „Am Brink“ vor die großen Bäume dicke Findlinge postiert. Dabei ist darauf zu achten, dass Stellenflächen für den Herbstmarkt und andere Aktivitäten auf dem Brink nicht beeinträchtigt werden.
brinkplatz


Samtgemeinderat lässt Feuerwehr Hillerse weiter im Ungewissen

Von der Samtgemeindeverwaltung wurde erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme mit nachfolgender Konzeption für die Feuerwehren im Verwaltungsgebiet erarbeitet. Demnach hat die Hillerser Freiwillige Feuerwehr eine Sonderrolle. Sie ist als sogenannte Ortsfeuerwehr mit besonderer Ausstattung deklariert. Sie ist nämlich als einzige Feuerwehr für das gesamte Gemeindegebiet zuständig. Nicht wie in anderen Gemeinden, wo Ortsteile eigene Wehren unterhalten. Ein besonderer Gefahrenschwerpunkt ist die Bundesstraße 214. Hier mussten die Hillerser Blauröcke in der Vergangenheit viele Einsätze fahren. Da der Verkehr auf den umliegenden Straßen nicht weniger werden wird, die Gemeinde Hillerse pö a pö wächst und den mehr werdende Gewerbebetriebe einen ausreichenden Feuerschutzes einfordern, muss nach Ansicht der Hillerser SPD-Ratsherren im Samtgemeinderat die Wehr eine stärkere Stellung erhalten. Das dokumentiert sich natürlich auch im Zustand eines Gerätehauses. Das Hillerser Heim der Blauröcke wurde bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung bemängelt.
Handlungsbedarf bestehe, meint auch Karsten Dürkop, SPD-Mitglied im Feuerschutzausschuss. Eine kurzsichtige Lösung sei die intensiv diskutiert Erweiterung des jetzigen Gerätehauses. Sie würde eine Ausweitung der Aktivitäten auf Dauer verhindern, sagte auch der oberste Feuerwehrmann in der Samtgemeinde, Gemeindebrandmeister Klaus Bergmann. Neben Karsten Dürkop plädierte auch er für einen Neubau eines Gerätehauses im Hillerser Gewerbegebiet. Das kostet zwar bis zu 100.000 Euro mehr, biete aber eine sichereLösung für die nächsten Jahrzehnte, sagte Dürkop im Feuerschutzausschuss. Das Gremium wollte sich allerdings in seinem Beschluss nicht auf einen Neubau festlegen. Wörtlich: Für die notwendigen Baumaßnahmen für die FFW Hillerse ... ist ein Betrag in Höhe von 120.000 Euro für das Haushaltejahr 2006 vorzuplanen.
Ich hoffe, so Dürkop, dass man sich in der Samtgemeinde noch eines besseren besinnt. Die Blauröcke jedenfalls könnten mit einer Erweiterung ihres jetzigen Heims schwerlich leben.
gerätenhaus hillerse
So könnte ein möglicher Ausbau des Hillerser Feuergerätehauses aussehen. Eine Lösung, mit der sich die Blauröcke und die Hillerser Samtgemeinderatsmitglieder nicht anfreunden wollen


Bäume an der Hauptstraße

Auf dem Parkstreifen vor dem Friedhof sollen noch im Frühjahr ein paar Laubbäume gepflanzt werden. Der SPD-Antrag wurde einstimmig im Bauausschuss und danach im Gemeinderat abgesegnet. Grundlage war eine Fotomontage (siehe unten), die die Standorte dokumentierte. Mit den Bäumen wird der breite Charakter gerade in diesem Abschnitt der Hauptstraße etwas abgeschwächt. "Wir hoffen, dass neben der besseren Optik auch der Verkehr verlangsame", äußerte sich Antragsteller und Fraktionsvorsitzender Karsten Dürkop.
bäume


Hillerser SPD befasst sich mit der Agenda 21

Im Rahmen der jüngsten Ortsvereinsversammlung, in der Ute Radmann zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde, diskutierten die Hillerser Sozialdemokraten unter anderem über das Thema Agenda 21 und die Umsetzung auf dörflicher Ebene. Die Agenda 21 resultiert aus der UN-Konferenz von 1992 in Rio. Damals hatten sich 179 Staaten der Erde verpflichtet, das Thema Nachhaltigkeit in ihr politisches Handeln einfließen zu lassen. Das heißt konkret, alle Nationen, Städte und Bürger sollen ihr Handeln so organisieren, dass sie nicht auf Kosten der Natur sowie anderer Menschen, Regionen und Generationen leben.

Eine praktische Einführung in das Thema gab Christian Müller-Bartusch aus Wolfenbüttel, der das dortige Agenda-Projekt maßgeblich mit begleitet. Im Zweckverband Großraum Braunschweig haben mittlerweile 16 Kommunen die Agenda 21 aufgegriffen, vornehmlich die mittleren und größeren Städte und Gebietseinheiten. Themenschwerpunkte würden laut Müller-Bartusch bei Energie und Klimaschutz, bei Bauen und Wohnen sowie beim Verkehr gesetzt. Beim Agenda-Prozess sei es wichtig, dass sich eben nicht nur die Parlamentsvertreter engagieren, sondern die Bürger sich mit ihren Vorstellungen und Ideen einbrächten. Runde Tische seien das Ergebnis, so der Referent.

Deutlich wurde während des Vortrages, das es Sinn mache, Agenda-Prozesse in größeren Einheiten zu starten. Eine kleine Gemeinde wie Hillerse sei damit allein eventuell überfordert. Man brauche eine breite Basis an mitarbeitenden Bürgerinnen und Bürgern in den unterschiedlichsten Bereichen. SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Dürkop machte allerdings deutlich, dass auch ohne offiziellen Agenda-Prozess viele Dinge in der Gemeinde angestoßen und umgesetzt werden, die den Zielen der Agenda 21 entsprächen. Nachhaltigkeit präge zahlreiche Entscheidung auch des Ratsgremiums. Ein Punkt sei die Ausweisung von Baugebieten, bei der man auf die Vermeidung von Bodenversiegelung achte. Ein anderes Thema sei die Verkehrberuhigung. Hier habe man Tempo-30-Zonen ausgewiesen. Bei der Gestaltung der öffentlichen Anlagen in der und um die Gemeinde herum müsse der Rat noch mehr Augenmerk auf Nachhaltigkeit legen, forderte Dürkop.

Auch über das Engagement der Vereine und Institutionen im Bereich des Umweltschutzes freute sich der Fraktionsvorsitzende. So hat z.B. der TSV Hillerse eine Solaranlage zur Aufbreitung warmen Wassers für die Duschen installieren lassen.

Wer mehr über die Agend 21 erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten des Zweckverbandes informieren unter www.zbg.de.


Ute Radmann neue Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hillerse

Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Ute Radmann wurde von den Hillerser und Volkser Sozialdemokraten zur neuen Vorsitzenden des Ortsverein gewählt. Sie löst damit den langjährigen Vorsitzenden Detlef Tanke ab. Der Bürgermeister der Gemeinde Hillerse und Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion hatte erstmals das Amt des Hillerser Vorsitzende vor fast 25 Jahren angetreten.

Das war für ihn in seinem letzten Rechenschaftsbericht Anlass genug, das vergangene viertel Jahrhundert Revue passieren zu lassen: 1977 verzeichnete die SPD Hillerse ihre erste große Eintrittswelle. Auch Tanke war darunter. Die "jungen Wilden" brachten frischen Wind in die Dorfpolitik. Das Aufstellen eines Parteischaukastens gegenüber dem Rathaus beispielsweise war damals noch ein Politikum erster Güte. Politische Gegner sprachen gar von Frevelei, so Tanke. Er erinnerte weiter an die SPD-Rallyes, die Wiederbelebung des Osterfeuers, die legendären Rockfestivals, die Sommerfeste und Flohmärkte auf dem Brink und das immer noch beliebte SPD-Doppelkopfturnier kurz vor Weihnachten.

Politisch einen Meilenstein in der vormals konservativ geprägten Dorfpolitik setzte die SPD bei der Europawahl 1996 wo erstmals in Hillerse vorne lag. Kurz darauf erreichten die Sozialdemokraten bei der Kommunalwahl 1996 die Ratsmehrheit und stellen mit Tanke seither den Bürgermeister der Gemeinde Hillerse.

Insgesamt gesehen sei es eine wechselvolle Zeit mit vielen Aktivitäten gewesen. Abschließend äußerte Tanke seine Freude darüber, dass mit seiner Nachfolgerin neuen Schwung für die Arbeit des Ortsverein geben werde. Man könne gespannt sein.

Nach ihrer Wahl erklärte Ute Radmann, dass sie bereits einige Ideen für neue Angebote habe. Für die künftige Arbeit steht ihr da zur Seite Chan Özcan als Stellvertreter.


Hillerser Feuerwehrhaus platzt aus allen Nähten

Grundstücksneukauf gewünscht –
Blauröcke träumen von neuem Gerätehaus

Bei einem Ortstermin haben sich Vertreter des Hillerser Gemeinderates um Bürgermeister Detlef Tanke von der beengten räumlichen Situation im Feuerwehrgerätehaus Hillerse ein Bild gemacht. Aktueller Auslöser des Politikerbesuches ist der dringende Wunsch der Feuerwehr nach Ankauf eines Übungsgeländes durch die zuständige Samtgemeinde Meinersen.

Das Gelände liegt an der Dalldorfer Straße im Gewerbegebiet Hillerse. Eigentümer ist die Gemeinde. Schon seit geraumer Zeit wird das von den Blauröcken eingezäunte Terrain nicht nur von ihnen selbst, sondern auch von anderen Wehren aus der Samtgemeinde Meinersen für Löschübungen genutzt. Um rechtlich auf sicherer Grundlage zu stehen, müsste das Gelände von der Samtgemeinde erworben werden, sagte Ortsbrandmeister Bode Löffler. Nur so hätten wir Bestandsicherheit für die Übungsbahn und Planungssicherheit für ein zukünftiges Gerätehaus. Falls bei der Gemeinde Hillerse ein potentieller Käufer für dieses Areal an die Tür klopfe, müsse damit gerechnet werden, dass die Ortspolitiker für einen Verkauf stimmten und die Feuerwehr dann wieder mit leeren Händen dastünde, machte Karsten Dürkop, SPD und Mitglied im Samtgemeindefeuerschutzausschuss, deutlich . Wenn dann einmal ein Grundstück für ein Gerätehaus gebraucht werde, müsste womöglich teuer von Privat gekauft werden. Also empfiehlt der Samtgemeinderatsherr in Übereinstimmung mit den Feuerwehrmännern aus Hillerse den baldigen Kauf des jetzigen rund 140.000 D-Markt teuren Geländes durch die Samtgemeinde.

Die Hillerser Feuerwehr ist ausgesprochen rührig. Nicht nur, dass sie ihr Einsatzgerät tiptop in Schuss haben und für jeden Einsatz gewappnet sind. Sie engagieren sich überdies mit ihren drei aktiven Gruppen, einer Altersgruppe und den zwei Jugendgruppen bei diversen Wettkämpfen, wo sie in der Vergangenheit immer vorderste Plätze belegt hatten.

Die Hillerser Feuerwehr ist zwar vor einigen Jahren auf eine Ortswehr zurückgestuft worden, hat aber nach Bekunden des Kommandos den Ausrüstungsstand einer Stützpunktwehr. Kritiker meinen, die Hillerser hätten genug Platz, wenn sie nur ihre Grundausrüstung unterbringen würden. Doch diese Kritiker verkennen anscheinend die Realität, sagte Löffler. Zu Einsätzen nämlich werden die Kameraden und sämtliche Ausrüstungen angefordert. Dann sei jeder dankbar, wenn die Hillerser mit Gerät bereitstünden, wie dem großen Tanklöschfahrzeug, dass neben seiner Löschfunktion beispielsweise noch festgefahrene Fahrzeuge anderer Wehren befreien könne.

Insgeheim träumen die Hillerser Blauröcke bereits von einem neuen Feuerwehrhaus. Das jetzige rund 20 Jahre alte Gebäude genüge laut Bericht der Feuerwehrunfallkasse schon lange nicht mehr den Bestimmungen. Die Gänge sind viel zu eng, Gerät und Ausrüstung muss mittlerweile bei Landwirten ausgelagert werden. Außerdem stehen sich die Mitglieder des überaus erfolgreichen und ständig wachsenden Musikzuges an den Übungsabend im angrenzenden Raum gegenseitig auf den Füßen. Ein zweckmäßiger Neubau könnte alle unter einem Dach vereinen und hätte genügend Potential für die Aufgaben der Zukunft.


Das Wahlprogramm der SPD Hillerse-Volkse

Finanzen

  • weitere Konsolidierung, um Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde zu verbessern

Bauen

  • Verkehrssicherheit weiter erhöhen in Zusammenarbeit mit übergeordneten Behörden z. B. bei Überquerungshilfen
  • maßvolle Entwicklung der Gemeinde
  • Infrastruktur und Ansiedlung von Betrieben im Gewerbegebiet fördern
  • Straßen und Fußwege sanieren

Umwelt

  • Senkung der laufenden Kosten in öffentlichen Gebäuden unter anderem durch den Einsatz erneuerbarer Energien
  • Grünflächen innerhalb und außerhalb Hillerses und Volkses unter ökologischen und gestalterischen Gesichtspunkten erhalten und ausbauen

Soziales

  • kümmern um unmittelbare Sorgen der Bürgerinnen und Bürger
  • wichtige Entscheidungen in Bürgerversammlungen vorbereiten

Jugend

  • Jugendarbeit in den Vereinen und im Treff unterstützen
  • Jugendtreff und dessen Umfeld angenehmer gestalten
  • Internet-Anschluss im Jugendtreff

Kultur

  • Arbeit der Vereine weiter fördern und ehrenamtliches Engagement öffentlich würdigen
  • Hillerse und Volkse weiter attraktiv präsentieren auch unter www.hillerse.de
  • Rathaus online: per E-Mail rund um die Uhr erreichbar

Herzlichen Glückwunsch - ein Jahr Netto in Hillerse!

Gratulation: Vor genau einem Jahr, am 3. August 2000, wurde der Netto-Markt in Hillerse eingeweiht. Darauf sind Bürgermeister Detlef Tanke und die SPD-Gemeinderatsmitglieder stolz, setzte diese Eröffnung des modernen Supermarktes am Rande unseres Okerortes den I-Punkt auf das Engagement der Ratsvertreter um die Ansiedlung eines lang ersehnten Marktes in Hillerse. Kurz vorher wurde der SchleckerMarkt seiner Bestimmung übergeben. Mit der Bäckerei, dem Getränkemarkt und dem Kiosk ist die tägliche Versorgung in Hillerse nun bestens gewährleistet.

Aber nicht nur die Netto-Eröffnung ist ein Highlight in den letzten fünf Jahren Ratsarbeit, in denen die SPD die Mehrheit im Gemeindeparlament innehat und mit Detlef Tanke den Bürgermeister stellt. Ganz entscheidend ist wohl, dass die finanzielle Situation der Gemeinde wieder rosiger ist. 700.000 DM an Fehlbeträgen und Schulden wurden abgebaut. Wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt und die Konsolidierung so weiter geht, wird Hillerse 2004/2005 wohl ohne Fehlbetrag auskommen. Wichtig ist den SPD-Vertretern bei allem Sparen aber, dass die Zuschüsse für Vereine in der Gemeinde nicht gekürzt werden.

Erst kürzlich wurde eine Forderung aus dem Wahlprogamm 1996 umgesetzt: In Hillerse wurde für drei große Wohngebiete Tempo 30 beschlossen - wie überhaupt die Verkehrssituation der Hillerser SPD besonders am Herzen liegt. Beispiele dafür sind auch der Radweg nach Leiferde und die neue Verkehrsinsel an der Ortsausfahrt Volkse nach Rietze sowie der Antrag an die Verkehrsbehörde in Wolfenbüttel für die Installation zweier Querungshilfen an der Hauptstraße in Hillerse vor allem für Kinder und Senioren.


Unser Rückblick - was seit ´96 noch geschah

  • Haushalt konsolidiert - dörfliches Gemeinschaftsleben ausgebaut
  • Vereine gefördert - finanzieller Spielraum in Sicht
  • Dorferneuerung Volkse - Bürger/innen an Planungen tatkräftig beteiligt
  • Kunst am Wasser unterstützt - kulturelles Zeichen gesetzt
  • Dorf-Partnerschaften eingegangen - Hillerser weltoffen
  • Jugendtreff mit neuen Kräften - neues Konzept gibt Jugend Zusammengehörigkeitsgefühl
  • Elektroanschluss für Friedhof Volkse auf den Weg gebracht - Sicherheit für die Zukunft
  • Friedhof Hillerse umgestaltet und Glockenturm erstellt - würdevolles Ambiente geschaffen
  • Bootsanleger genehmigt - Freitzeitgestaltung erhöht
  • Infrastruktur komplettiert - auch mit Zahnweh in Hillerse gut aufgehoben
  • Zeitzeugenbefragung - Jugend erforscht Hillerser Geschichte
  • Bewegungsraum für Kindergarten - mehr Platz für die Kleinen

Detlef Tanke soll Bürgermeister für Hillerse und Volkse bleiben

Der SPD-Ortsverein hat ihn als Spitzenkandidaten für die Neuwahl des Gemeinderats in gut zwei Monaten, am 9. September, vorgeschlagen.

"Hillerse und Volkse sind in den letzten fünf Jahren gut vorangekommen," stellte Fraktionsvorsitzender Karsten Dürkop fest: "Das liegt auch an den Ideen, den Einsatz und den guten Drähten unseres Bürgermeisters."

Netto, Schlecker, der Radweg von Hillerse nach Leiferde, die Partnerschaften mit Amfréville und Dolton, die För- derung des Vereinslebens, die Gestaltung der Friedhöfe, die Dorferneuerung und der Ausbau der Kreisstraße in Volkse sowie nicht zuletzt die Verbesserung der angespannten Haushaltssituation sieht der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Peters als wesentliche Fortschritte in der Entwicklung der beiden Orte.

"Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger unsere Arbeit im Gemeinderat anerkennen und den Menschen auf unserer Liste das Vertrauen schenken!" unterstreicht Bürgermeister Detlef Tanke und fügt hinzu: "Wir werden die offene Diskussion mit allen Bürgerinnen und Bürgern über die Schwerpunkte in unserer Gemeinde auch nach der Kommunalwahl fortsetzen!”


Tempo-30-Zonen in Hillerse

Jahrelang blockierte der jetzige CDU-Landratskandidat Dr. Klaus Lemke als Chef der zuständigen Landkreisverwaltung die Ausweisung von Tempo-30-Zonen nach den Wünschen der Gemeinden. Doch durch die neue Verordnung der rot-grünen Bundesregierung Anfang dieses Jahres ist der Weg jetzt frei für eigenständige Beschlüsse der Räte.

Deswegen hat der Rat am Donnerstag, 21. Juni 2001, mit den Stimmen der SPD-Fraktion mehrheitlich die Einrichtung von zusätzichen Tempo-30-Zonen in Hillerse beschlossen. In die Planung sind wie empfohlen nur in sich geschlossene Bereiche eingeflossen. Der Gemeinderat hat sich auf folgende drei Gebiete zur Ausweisung von Tempo-30-Zonen verständigt:

  1. Ackernstraße, Sandweg, Mittelweg, Bergstraße, Schierkenring, Ahornweg, Kastanienweg. Letztere drei und die "neue" Ackernstraße sind bereits verkehrsberuhigt.
  2. Triftweg, Heidestraße und Stellbergweg
  3. Im Winkel, Sportweg, Im Moore, Moorgarten, Kattreppel, Osterhoop, Ringstraße und Mühlenweg
Dürkop

SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Dürkop konnte den Sinneswandel der CDU-Vertreter nicht verstehen. Noch in der Bauausschusssitzung zuvor votierten die Mitglieder einstimmig für die Einrichtung von Tempo 30 auf den jetzt ausgewählten Straßen. In der Ratssitzung machte Dürkop deutlich, dass selbst der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund - ein eher konservativ geprägter Zusammenschluss der Städte und Kommunen - die seit Jahresbeginn erleichterte Einrichtung von Tempo-30-Zonen begrüße. Dürkop räumte ein, dass die Bürger sicherlich durch eine Lernphase gehen werden. Er machte abschließend aber nochmals deutlich, wie wichtig gerade für Kinder und Ältere eine verringerte Geschwindigkeit auf den Straßen sei.


SPD Hillerse sah sich Versuchsacker von Landwirt Jochen Blickwede an

In Hillerse nimmt Landwirt Jochen Blickwede am EU-Projekt „Umweltgerechte Landbewirtschaftung“ teilt. Das von der Landwirtschaftskammer Hannover, Bezirksstelle Braunschweig, betreute Vorhaben schauten sich am Wochenende interessierte Mitglieder der Hillerser SPD an.

Der Fraktionsvorsitzende im Hillerser Gemeinderat und gebürtige Hillerser, Karsten Dürkop, machte deutlich, dass es den Bürgerinnen und Bürgern des einst stark landwirtschaftlich geprägten Ortes nicht egal sein dürfe, wie die nur noch wenigen großen Betriebe wirtschafteten. Die Landwirte seien es ja schließlich, die weitgehend das Landschaftsbild außerhalb des Ortes mitbestimmten. Ganz besonders interessiert sei man natürlich, so Karsten Dürkop, an dem Projekt entlang der Dalldorfer Straße. Es zeige, das auch die konventionelle Landwirtschaft aus ökonomischer wie ökologischer Sicht mit dem Einsatz von Dünge- sowie Unkraut,- Schädlings- und Plizbekämpfungsmitteln sehr sparsam umzugehen wisse.

Auf dem knapp einen Hektar großen Schlag wird wissenschaftlich begleitet vom Dalldorfer Thomas Beiß-Delkeskamp von der Landwirtschaftskammer Braunschweig der Einsatz von chemischen Präparaten genau analysiert. Man könne schon jetzt erkennen, dass gesunde Weizenarten, wie hier ausgesät, wesentlich weniger an vorbeugenden „Medikamenten“, um es mit den Worten des Laien zu sagen, benötigten. Jochen Blickwede wird´s freuen, kann er künftig auf ähnlichen Schlägen eine Menge an Spritzmitteln sparen. „Denn jede Mark, die ich hierfür weniger ausgebe, habe ich bei weiter sinkenden Rohstoffpreisen mehr im Portemonnaie“, bemerkte der Landwirt am Ende.


Erster Stammtisch unter dem Motto

"Mit Zeitarbeit zurück ins Berufsleben"

Viele Informationen und Tipps zum Thema Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung konnte Herr Günter Kriegel, Geschäftsstellenleiteer Fa. AfA, Agentur für Arbeitsvermittlung, den anwesenden Frauen geben, die der Einladung von Ute Radmann, stellvertretende Vorsitzende des SPD Ortsvereins Hillerse, zum SPD-Stammtisch gefolgt waren.
Wendet sich ein Unternehmen an die Agentur, so suchen Günter Kriegel und seine Mitarbeiter die geeigneten Bewerber aus ihrem Pool aus. Im umgekehrten Fall reichen die Bewerber ihre Unterlagen ein und die Fa. AfA erstellt hieraus Kurzportraits, die möglichen Arbeitgebern zugestellt werden. Die Einstellungsmodalitäten sind dann Verhandlungen des Arbeitnehmers und Arbeitgebers, wobei die Fa. AfA auf Wunsch auch hier gerne berät.
Eine weitere Möglichkeit bietet die Zeitarbeit. Hier erfolgt die Einstellung der Arbeitnehmer fest bei der Fa. AfA, diese werden dann für maximal ein Jahr zu Firmen entliehen. Durch die verschiedenen Kundeneinsätze kann so wertvolle Berufserfahrung gesammelt werden, was gerade auch Umschülern oder Berufsanfängern weiterhilft. Abschließend bleibt anzumerken, so Günter Kriegel, daß es wichtig ist, sich bei vielen Unternehmen zu bewerben, bei den Zeitarbeitsunternehmen darauf zu achten, daß die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung erteilt ist und das Unternehmen z.B. Mitglied im Bundesverband für Zeitarbeit ( BZA ) ist. Das garantiert die Einhaltung von Mindestarbeitsbedingungen über die man sich beim Arbeitsamt erkundigen kann.
Mit großem Interesse verfolgten die anwesenden Frauen den Ausführungen und die anschließende Diskussion brachte ganz konkrete Anregungen zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. "Aufgrund diesem positiven Ergebnis kann man den 1. SPD-Stammtisch in Hillerse als gelungen betrachten", freut sich die Initiatorin Ute Radmann.

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Karsten Dürkop, Fraktionsvorsitzender
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